Die „Tricks“ der Personaler im Bewerbungsprozess

© ProductionPerig | Dreamstime.com

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Eigentlich stehen zumeist die Bewerber im Ruf, bei ihren Ausführungen in Lebenslauf & Co. hier und da etwas zu tricksen. Doch auch Personaler nehmen es mit der Wahrheit nicht immer ganz genau – und das hat Gründe.

Der „Klassiker“ ist sicher bei Absagen zu finden. Oft werden die wirklichen Beweggründe hierfür verschleiert oder sind schlicht falsch. Der Grund hierfür ist einfach: Auch Personaler sind nur Menschen und wollen andere nicht verletzen. Zudem muss die Absage auch juristisch wasserdicht sein.

Ein weiteres „Minenfeld der Unwahrheiten“ ist die Ansage: „Sie hören von uns.“ Oder: „Wir melden uns bei Ihnen.“ Wenn dann über eine lange Zeit die zugesagte Rückmeldung ausbleibt, dann ist das oft gar nicht böse gemeint, sondern kann den Hintergrund haben, dass sich der Bewerbungsprozess noch hinzieht. Manchmal aber ist es auch so, dass der Personaler die zugesagte Rückmeldung einfach vergisst oder sich um die ungeliebte Pflicht drückt. In jedem Fall sollten Bewerber die Unternehmensvertreter nach dem Vorstellungsgespräch auf einen Zeitraum, in der die Rückmeldung erfolgen soll, „festnageln“.

Ein drittes potenzielles „Minenfeld“ ist das der Herausstellung gegenüber anderen Mitbewerbern. „Sie haben mich vollends überzeugt.“ Oder: „Sie sind mein derzeitiger Favorit.“ Das sind Aussagen, die beim Bewerbern natürlich erst einmal gut ankommen. Wann aber kommt wohl der nächste, der sich nach ganz oben auf die Liste katapultiert? Neben ehrlichem Respekt geht es für Personaler auch darum, echte Favoriten für sich zu „blocken“, damit diese in der Zwischenzeit keine andere Stelle annehmen. Hier muss man als Bewerber immer klar abwägen.

Bei allem darf der Bewerber aber nicht außer Acht lassen, was eingangs erwähnt wurde: Auch Personaler sind nur Menschen…

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Wenn der Erfolg ausbleibt: Drei der größten „Karrierehemmer“

© Rui Vale De Sousa | Dreamstime.com

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Wieder hat der Kollege die Beförderung bekommen – und generell haben Sie das Gefühl, dass alle um Sie herum Karriere machen. Nur Sie nicht. Hier sind drei mögliche Gründe.

Diese „Karrierehemmer“ hindern Menschen, die sich ihrer nicht bewusst sind am Aufstieg. Gleichzeitig können Sie – einmal erkannt und beseitigt – für den lang ersehnten Karrieresprung sorgen.

Unentschlossenheit

Wenn es kein Ziel gibt, dann sind große Teile des Weges – wenn nicht der gesamte – nutzlos. Erst also gilt es, sich für ein Ziel zu entschließen und dieses dann entschlossen anzugehen. Es gilt die US-amerikanische Devise „No more circles!“ – keine weiteren Umwege!

Unzuverlässigkeit

Wenn man bei Kollegen und Vorgesetzten im Ruf steht, unzuverlässig zu sein, dann ist der Weg nach oben verbaut. Der Grund ist einfach: In führenden Positionen ist Zuverlässigkeit und die damit einhergehende Vertrauenswürdigkeit noch einmal wichtiger. Übrigens: Oft als minder eingeschätzt, ist die Unpünktlichkeit ebenfalls eine Form der Unzuverlässigkeit. Diese lässt sich oft am einfachsten abstellen.

Unmotiviertheit

Die fehlende Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, ist einer der wohl eklatantesten „Karrierehemmer“. Die Grundlage hier ist das Vertrauen in sich selbst und ein klares Ziel, für das man sich motivieren kann. Ist dies nicht vorhanden (siehe oben), dann fällt jegliche Motivation schwer, weil man es sich selbst nicht klar machen kann, wofür man bestimmte Dinge tun soll. Versuchen Sie daher den Sinn für sich selbst zu finden. Dann klappt’s auch mit der Motivation.

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Konfliktmanagement: Drei Schritte zur Lösung von Problemen im Team

© Alphaspirit | Dreamstime.com

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Wenn Menschen zusammen kommen, dann können auch Konflikte entstehen. Das gilt auch und besonders für den Arbeitsplatz. Missstimmungen unter Kollegen oder im Team können das Betriebsklima gehörig aufheizen. Da ist wie bei anderen beruflichen oft gutes Management gefragt.

Um Konflikte nachhaltig zu lösen, sollten sich die Beteiligten diese drei Schritte vor Augen führen.

Problemfeld erkennen

Zunächst einmal ist es wichtig, zu erkennen, wo der Konflikt eigentlich seinen Ursprung hat. Oft muss man hier doch ein bisschen tiefer forschen und es geht nicht nur darum, dass der Kollege A dies und das dem Kollegen B gesagt hat. Suchen Sie nach der wahren Ursache!

Perspektive wechseln

Ist die Ursprung des Konflikts erkannt, sollte man versuchen, sich in die Rolle des Gegenparts zu versetzen. Was treibt ihn und wie konnte es zur Eskalation kommen? Was sind seine Beweggründe? Hat man diese verstanden, ist das Lösen des Konflikts viel einfacher.

Konflikt lösen

Erst jetzt sollte man das klärende Gespräch zur Lösung des Konflikts, dem man vorher auf den Grund gegangen ist, mit dem Kollegen, in dessen Lage man sich zuvor versetzt hat, suchen. Durch die vorhergehenden Schritte ist man in der Lage, klar zu argumentieren und das Problem wirklich nachhaltig zu lösen. Präsentieren Sie die gewonnene Sichtweise auf neutrale Art, denn sie kennen ja jetzt die verschiedenen Facetten des Problems.

Zu einem Konflikt gehören immer mindestens zwei Parteien – und beide müssen mit der Lösung leben können…

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Das Parkinsonsche Gesetz: Arbeit dehnt sich aus

© Wavebreakmedia Ltd | Dreamstime.com

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Warum man für die eine Tätigkeit mehr und für andere weniger Zeit braucht, ist oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Folgt man dem Ansatz des britischen Soziologen Parkinson aber ist die Erklärung in vielen Fällen ganz einfach.

Demnach dehnt sich Arbeit genau in dem Maße aus, wie Zeit dafür eingeplant wurde. Das bedeutet: Gebe ich mir für die Erledigung eine bestimmte Aufgabe eine gewisse Zeitspanne, dann wird diese auch mit dieser Tätigkeit ausgefüllt. Setze ich die eingeplante Zeit herab, wird die Aufgabe schneller erledigt.

Klar, Aufgaben, Tätigkeiten und Projekte haben einen unterschiedlichen zeitlichen Aufwand. Wenn ich aber feststelle, dass ich eine Aufgabe auch in einem Bruchteil der Zeit erledigen kann, dann ist der Rest der eingeplanten Zeit meist verschwendet.http://blog-hr.de/wp-admin/edit.php

Sich an das richtige Zeitmaß für eine Tätigkeit heranzutasten, ist eine Aufgabe, die jeder selbst bewältigen muss. Oft ist es ein guter Ansatz, die eingeplante Zeit einfach zu halbieren. Vielleicht werden Sie stauen, wie effektiv Sie plötzlich arbeiten können – und die Qualität muss dabei noch nicht einmal auf der Strecke bleiben.

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Fünf Tipps: So steigern Sie die Chancen auf einen neuen Job

© ProductionPerig | Dreamstime.com

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Ob Sie einen Berufswechsel anstreben, oder gerade eine Ausbildung oder ein Studium beendet haben, die Chancen auf einen neuen Job können sich erhöhen, wenn man sich fünf wichtige Dinge zu Herzen nimmt.

Weiterbildung

Auch nach dem Abschluss von Basisqualifikationen wie Ausbildung oder Studium ist es heutzutage enorm wichtig, am Ball zu bleiben. Halten Sie daher immer die Augen nach sinnvollen Weiterbildungsmaßmahmen auf, die Sie in ihrer Wunschbranche weiter bringen.

Online-Präsenz

Überprüfen Sie ihre Profile auf XING, Facebook & Co. auf Bewerbungstauglichkeit. Gehen Sie dabei immer davon aus, dass Personaler diese im Rahmen des Bewerbungsprozesses besuchen werden. Achten Sie auf seriöse Informationen. Weniger ist auch hier oftmals mehr.

Stellengesuch

Es klingt schon beinahe klassisch, doch ein Stellengesuch kann als zusätzliche Maßnahme im Rahmen von Bewerbungen eine nicht zu unterschätzenden Baustein sein. Wählen Sie bei der Platzierung einer solchen Anzeigen am besten Fachmagazine der gewünschten Branche.

Initiativbewerbung

Oft wird der Bedarf in einem Unternehmen erst durch eine Nachfrage – oder eben eine Initiativbewerbung – erschaffen. Aber auch wenn die Bewerbung nur im Gedächtnis bleibt und ein Mitarbeiter plötzlich kündigt, ein Fehler ist eine solche Bewerbung nie.

Fokus

Man könnte sich noch einige andere Tipps anführen, um die Jobchancen zu verbessern. Einer der wichtigsten aber ist sicher, sich das Ziel klar vor Augen zu führen. Wo will ich hin? Und mit welchen Mitteln erreiche ich das Ziel am schnellsten? Das sind die Fragen, die man sich stellen muss, um die eigenen Anstrengungen in die richtigen Bahnen zu lenken.

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Knifflige Fragen im Vorstellungsgespräch: Wie hoch soll ihr Gehalt sein?

© Liljam | Dreamstime.com

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Oft soll die Frage nach den Gehaltsvorstellungen schon im Bewerbungsschrieben beantwortet werden. Ist dies nicht der Fall, dann kommt sie spätestens im Vorstellungsgespräch. Wie man sich hier richtig „verkauft“, kann entscheidend sein, ob man die Stelle am Ende bekommt.

Im Gegensatz zur oft verbreiteten Ansicht geht es den Unternehmen zumeist nicht um den „billigsten“ Bewerber, sondern um den, der in der aktuellen Situation am besten passt und das Unternehmen nach vorne bringt.

Klar, als Bewerber bewegt man sich bei der Gehaltsfrage auf einem schmalen Grat. Überzieht man zu sehr, dann wird es womöglich nichts mit dem neuen Job, ist man aber im Gegensatz zu günstig zu haben, dann weckt das Zweifel am „Marktwert“.

Genau diesen schlüssig darzulegen und gleichzeitig über die Gehälter in der Branche Bescheid zu wissen, ist der Mittelweg, der am Ende zu einem für beide Seiten guten Ergebnis führen kann.

Eine Antwort auf die Gehaltsfrage im Vorstellungsgespräch besteht folglich aus zwei Elementen: Zum einen aus der nackten Zahl und zum anderen aus den Erfahrungen und den Qualifikationen, die diese Zahl stützen. Die Basis bildet dabei immer das Wissen um den tatsächlichen eigenen Marktwert. Sollte das Wissen fehlen, bieten hier beispielsweise auch Gehaltsübersichten einen guten Überblick.

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Gut drauf: Drei Eigenschaften glücklicher Menschen

© Citalliance | Dreamstime.com

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Glück, so sagt der Philosoph, ist keine Station, an der man ankommt, sondern eine Haltung auf der Reise. Klingt toll, ist aber für viele Menschen im Alltag teils nur schwer umsetzbar. Wenn man sich aber an einigen grundlegenden Eigenschaften von glücklichen Menschen orientiert, fällt dies deutlich leichter.

1. Ruhe bewahren

Oft klingt dies beinahe schon wie ein Befehl – doch genau davon muss man sich lösen. Stress wird niemals von außen erzeugt, sondern nur von innen. Klar, der Chef will schon wieder was – und das am besten gestern. Hier nützt es nichts, sich den Stress selbst aufzuladen. Wenn man die Ruhe bewahrt, arbeitet man nicht nur effektiver, sondern ist insgesamt „glücklicher“.

2. Dankbar sein

Sich den Dingen bewusst werden – vor allen den kleinen – führt zu einer Form der Sensibilität, die im besten Fall in Dankbarkeit mündet. Immer sofort das nächste Ziel „in Angriff“ zu nehmen, befeuert dagegen das „Hamsterrad-Gefühl“. Dankbarkeit für das Erreichte dagegen führt zu Einsicht, Einkehr – und vielleicht auch Glück.

3. Geld ist nicht alles

Es gibt viele spirituelle Ansätze, die davon ausgehen, dass man das anzieht, was einem Angst macht. Zu wenig Geld zu haben, ist quasi eine omnipräsente Angst. Denn eigentlich hat man doch nie genug… Selbst wenn, dann beginnt schnell das Streben nach höheren Zahlen. Auch wenn Geld essenziell ist, so ist es aus dem Glücksgesichtspunkt genauso grundlegend, sich davon zu lösen. Denn nicht umsonst heißt es: Geld macht nicht glücklich.

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Erfolgserlebnisse aufschreiben: Der schnelle Weg zur täglichen Portion Glück

© Stephen Coburn | Dreamstime.com

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Es klingt simpel, ist aber gar nicht so einfach – außer man macht es zur Routine. Das notieren von persönlichen Erfolgserlebnissen ist ein vergleichsweise schneller und unkomplizierter Weg zu einem nachhaltigen Glücksgefühl.

Das meinen übrigens auch US-Forscher, die dem Phänomen in einer Studie auf den Grund gegangen sind. Fazit: Wenn Menschen sich das Erreichen der eigenen Ziele oder andere Erfolge durch Verschriftlichung vor Augen führen, macht es sie glücklicher.

Im Grunde geht es darum, eine Art Erfolgstagebuch zu führen. Für die Pflege sollten jeden Tage wenige Minuten ausreichen. Wichtig ist es, sich das Aufschreiben auch von kleinen Erfolgen zur Routine zu machen. Gerade als Feierabendritual ist das Niederschreiben von Dingen, die am Tag erreicht wurden, ideal.

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Do-Decide-Delegate-Delete: Die Quadratur des Schaffens

© Wavebreakmedia Ltd | Dreamstime.com

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Bei den heute angesagten ToDo-Listen stellt sich nach einiger Zeit naturgemäß eine Überfrachtung ein. Diese kann durch eine erste Priorisierung abgemildert werden. Doch viel effizienter ist es, von herein in bestimmten Kategorien zu denken und die zu erledigenden Aufgaben entsprechend zu sortieren.

Grundlage ist das so genannte Eisenhower-Prinzip, das auf den gleichnamigen US-General und Präsidenten zurückgeht. Dieser sortierte die anstehenden Aufgabe nach dem immer gleichen Muster:

Do – möglichst sofort zu erledigen
Decide – entscheiden wer wann wie wo
Delegate – abgeben (delegieren) an andere
Delete – löschen bzw. verwerfen

Wenn man dieses einfache Prinzip nun noch etwas detaillierter gestalten möchte, kann man innerhalb der Kategorien immer noch Priorisierungen vornehmen – beispielsweise mit den Zahlen 1,2,3.

Wirklich charmant wird das einfache Eisenhower-Prinzip beim Einsatz im Mailprogramm. Vorbei sind die Zeiten komplexer Ablagesysteme, die ab einem gewissen Punkt niemand mehr durchschaut und die deshalb vor allem eins machen: zusätzliche Arbeit.

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Drei Tipps, um sich von hartnäckigen, negativen Gedanken zu lösen, geben wir heute.

© Pixs4u | Dreamstime.com

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Kennen Sie das? Wegen negativer Gedanken kommen Sie nicht zur Ruhe, können nicht schlafen und damit nicht richtig entspannen? Die Folge ist, dass Sie müde und gestresst zur Arbeit gehen – die gewohnte Leistungsfähigkeit bleibt auf der Strecke. Was tun?

Experten empfehlen im Fall einer negativen Gedankenspirale, die durch eine Vielzahl persönlicher Dinge wie Prüfungsangst, Trennung und andere Sorgen ausgelöst werden kann, folgende Vorgehensweise:

Selbstbestimmt Handeln

Oft hilft bei einem Sog nach unten nur die Flucht nach vorn. Fokussieren Sie sich auf den nächsten kleinen Schritt, der Sie wieder zurück in die Spur bringen kann. Woran Sie das merken? Es geht ihnen besser…

Akzeptieren, wenn man keinen Einfluss nehmen kann

Viele Dinge lassen sich auch mit entschlossenem Handeln nicht ändern – oder zumindest nicht sofort. Hier hilft es nur, die Situation so wie sie ist für den Moment zu akzeptieren. Alles ist besser, als sich gedanklich an etwas abzuarbeiten, worauf man keinen Einfluss nehmen hat.

Negative Gedanken formulieren

Sich den Frust von der Seele zu schreiben, ist eine weitere Methode, um die negativen Gedanken aus dem Kopf und auf Papier zu bringen. Niederzuschreiben, was einen so nachhaltig beschäftigt, dass man in einer Abwärtsspirale gefangen ist, kann nur hilfreich sein. Die Form ist dabei egal. Anzufangen ist der Schlüssel…

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